Wir über uns

Das Bürgerzentrum – Mehrgenerationenhaus ist ein interkulturelles Begegnungs-, Beratungs- und Servicezentrum. Es steht Interessierten aus ganz Forchheim und der Umgebung offen. Hier treffen sich Menschen jeden Alters, egal welcher Konfession, Religion oder Nationalität. Dabei werden besonders Familien unterstützt, so dass sie Kinder und Beruf bzw. Pflege und Beruf gut miteinander vereinbaren können.

Seit Oktober 2009 stehen eigene Räume für Begegnung und Beratung in der Paul-Keller-Str. 17 zur Verfügung. Gleichzeitig ist hier auch das Quartiersmanagement angesiedelt. Es setzt sich für das Miteinander der Bewohner im Stadtteil und darüber hinaus ein. Durch Bürgerbeteiligung und gezielte Angebote im Bürgerzentrum und dem Stadtteil ist es ein wichtiger Beitrag zum Bürgerschaftlichen Engagement.

Im Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus arbeitet derzeit die hauptberufliche Leiterin und Quartiersmanagerin, Frau Kathrin Reif, zusammen mit einem Team von Ehrenamtlichen.

Es ist ein Kooperationsprojekt zwischen der  Stadt Forchheim, dem Verein Ratio e. V.  und der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Christuskirche.

Der Verein RATIO e.V. –ein Zusammenschluss von verschiedenen Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und GWS (Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Forchheim mbH) – unterstützt das Bürgerzentrum inhaltlich und personell. Die Kirchengemeinde Christuskirche fungiert dabei als Träger des Aktionsprogramms “Mehrgenerationenhäuser”.

 

 Das Bürgerzentrum wird zur Zeit vor allem finanziell gefördert:

– von der Stadt Forchheim

– der Städtebauförderung „Soziale Stadt Forchheim-Nord“, die seit 2003 unter der Federführung der GWS die Entwicklung des Stadtteils vorantreibt

– dem Bundesprogramm „Mehrgenerationenhäuser“ des Bundesministeriums (mit Kofinanzierung  der Kommune), das seit 2008 vor allem die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert

– dem Bayerischen Sozialministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration

Spenden und weiteren Projektgeldern

 

Wenn auch Sie unsere Arbeit finanziell unterstützen möchten:

Spendenkonto:

Bürgerzentrum-ratio e.V.

BIC:   BYLADEM1FOR

IBAN:   DE89 7635 1040 0020 0982 16

Sparkasse Forchheim

 

Die Arbeit des Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhauses ist bereits mehrmals ausgezeichnet worden:

  • 2011 erhielten die Schüler der Adalbert-Stifter-Schule für das Kooperationsprojekt zwischen der Schule und dem BZ-MGH den Deutschen Bürgerpreis. Sie haben sich in ihrer Freizeit als Computerlotsen engagiert und als Tandempartner Senioren und Menschen mit Behinderung in einem Computerkurs mit langsamem Lerntempo begleitet. Dieses Projekt steht unter dem Motto:“ Informationstechnik für alle- Computerlotsen helfen“.
  • Der Verein Ratio e.V., das Bürgerzentrum-Mehrgenerationenhaus und die Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration beweisen im Kooperationsverbund, wie gelungene Integrationsarbeit aussehen kann. Gemeinsam haben sie im Rahmen von FINA (Forchheimer Integrationsangebote) eine Steuerungsgruppe “Integration” ins Leben gerufen, einen Integrationswegweiser herausgegeben und bilden Integrationslotsen aus und vermitteln diese an Einrichtungen und Hilfesuchende. Dafür wurde der Integrationspreis der Regierung Oberfranken 2013 überreicht.
  • Die Evang.- Luth. Kirche in Bayern zeichnet das Projekt
    „Integrationslotsen Forchheim“ mit dem Ehrenamtspreis 2013 aus: Integrationsprojekte wollen wir nicht für Migranten, sondern mit ihnen machen! Getreu diesem Leitbild werden in Forchheim Migranten zu Integrationslotsen ausgebildet. Sie sollen „ihren Landsleuten“ ehrenamtlich bei der Integration helfen. Sie bieten Unterstützung bei Behördengängen, Übersetzungen, Fragen zum Schul- und Gesundheitssystem, Freizeitgestaltung und mehr.
    Das Projekt sei „innovativ und bemerkenswert, Synodalpräsidentin Dorothea Deneke-Stoll in ihrer Laudatio, weil man das „große Thema Integration“ von einer ungewöhnlichen Seite her angepackt habe: Denn die ehrenamtlichen Integrationslosen hätten selbst einen Migrationshintergrund. „Wenn Menschen mit Migrationshintergrund befähigt werden, rasch einen Platz in ihrer neuen Heimat zu finden, so kommt das nicht nur den Betroffenen und ihren Familien zugute, sondern der Gesellschaft insgesamt“, so Deneke-Stoll.
  • 2014 würdigte der dm-Drogeriemarkt das Forchheimer Integrationslotsenprojekt mit dem Preis „HelferHerzen“.